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Mein zweiter Urlaub in London

 

Technische Daten:

Donnerstag 30. Oktober 1997, British Airways ab Hannover Flug 975, Platz 15 F, 7:00 Uhr, Ankunft 7:30 Uhr

Sonntag 02. November 1997, British Airways ab London Flug 976, Platz 16 C, 7:25 Uhr, Ankunft 9:50 Uhr

The Norfolk Towers Hotel, 34 Norfolk Place, GB London W 2 1 QW; U-Bahn Paddington, Zimmer 215, 2. Etage.

 

Ich hatte mir vorgenommen, an dem besagten Donnerstag kurz vor 4:00 Uhr morgens aufzustehen. Mit meiner Vermutung, dass ich eh viel früher wach bin, lag ich richtig. Nach einem schnellen Frühstück und einem noch schnelleren Einpacken der restlichen Sachen, saß ich endlich in dem Linienbus Richtung Hauptbahnhof.

Am Bahnhof mußte ich dann noch ca. 10 Minuten auf den Bus zum Flughafen warten. Es war mir gar nicht so wohl, so früh morgens im Dunkeln allein hinterm Hauptbahnhof zu stehen, aber bald schon kamen einige andere Leute, die offensichtlich auf den gleichen Bus warteten.

Nach dem Einchecken kaufte ich mir ne Zeitung, um die Zeit schneller vergehen zu lassen. Die Aufregung war groß, denn ich hatte Aussicht auf meinen ersten Fensterplatz !

Der Flug verging ohne größere Zwischenfälle, was sollte auch passieren an einem so schönen wolkenlosen Morgen. Der Fensterplatz hat sich gelohnt, denn die Aussicht war fantastisch. Zum ersten Mal in meinem Leben hab ich diese Wahnsinns-Stadt aus so großer Höhe gesehen - es war einfach faszinierend.

Wir flogen vorbei an Big Ben, Westminster Abbey, Buckingham Palast, Hyde Park, Royal Albert Hall, Vicotria & Albert Museum und dem Natural History Museum. Die Landung verlief auch ohne Probleme und bald schon war ich durch die Paßkontrolle und im Flughafen-Terminal.

Mit der U-Bahn kam ich gegen 9:15 Uhr am Hotel an. Die U-Bahn war soo voll, dass ich mich rausdrängeln mußte....na ja, wohl noch Pendlerverkehr. Mein Hotelzimmer war zwar klein, aber ruhig und ich hatte sogar ein fast weiches Bett...

Vom Hotel aus bin ich dann zur Station Lancaster Gate gegangen. Ich wollte als allererstes in den HMV an der Oxfort Street. An der Station Bond Street hielt ich Ausschau nach dem Plakat von HMV, das ich schon beim ersten Besuch entdeckt habe; es war nicht mehr das alte, aber noch von HMV.

Im Geschäft hab ich ganz schnell ganz viel Geld ausgegeben - für zwei Videos und eine Maxi-CD. Danach bin ich zu Fuß in Richtung Oxford Circus, um von dort zur Station Charing Cross und dem Trafalgar Square zu fahren. Dieses Mal kam es mir vor als wären doppelt so viele Tauben auf dem Platz als letztes Mal.

Ich wollte mich mal richtig umsehen, deswegen war ich als erstes in der Kirche St.-Martins-in-the-fields, die eher weniger beeindruckend war. Nach dem Kurzbesuch ging ich zu dem architektonisch schönen Bau des Charing-Cross-Bahnhofs. Auf Whitehall kannte ich einen Laden, in dem es Cliff-Konzert-Fotos gab.

Nach dem Großeinkauf mußte ich erstmal einen der vielen Londoner Mc-Donalds testen. Diese Aktion fing schon gut an. Als ich die Eingangstür öffnete ertönte eine Klingeln, die sich eher wie ein Signal anhörte. Na ja, ich war mir keiner Schuld bewußt und ging zielstrebig auf den Tresen zu. Ich entschied mich für Meal 4, ein Gemüseburger. Leider wußte ich nicht, was in dem Preis von 2,88 Pfund (8 - 9 DM) enthalten war. Ich bestellte eine Cola und ging mit dem Burger und dem Tablett schon vom Tresen weg, als ich nochmals zurück blickte und die fast verzweifelt winkende Verkäuferin (leicht übertrieben) mit den Pommes sah.

Am Tisch bemerkte ich, dass es noch öfter so seltsam klingelte. Nach dem Essen gings ab zur Westminster Abbey. Es waren weniger Touris dort - trotzdem waren es noch genügend. Ich versuchte, die Abbey von der rechten Seite zu sehen - die linke liegt ja an der Straße. Die rechte Seite ist leider von Gebäuden umgeben. Ich versuchte also in diese Gebäude hineinzugehen, was nicht schwer war, denn die Tür stand ja offen !

Es war sehr schön alte Gänge, die überall hin zu führen schienen. Ich denke, dass ein Teil dieser Gebäude der Westminster School gehörten, die am Deans Yard liegt, denn ich kann mich erinnern, aus einer verschlossenen Türe einen singenden Kinderchor zu hören.

Jedenfalls konnte ich von hier aus auf die rechte Seite der Kathedrale blicken. Hier war auch eine kleine Rasenfläche, die einem Innenhof ähnelte. Ein Stückchen weiter war noch ein viel kleinerer Innenhof mit Kreuzgang drumherum, Blumen und einem Springbrunnen. Die Atmosphäre hier war fast greifbar, denn hier waren nicht soviele Leute und in diesen alten Gemäuern fühlt man sich sowieso ganz anders.

Jetzt war aber das Innere der Kathedrale an der Reihe besichtigt zu werden. Hier waren gleich wesentlich mehr Menschen. Das Hauptschiff war sehr beeindruckend, aber ich wollte gern nach hinten durchgehen. Natürlich versperrte mir eine Kasse den Weg. OK, ich bezahlte die verlangten vier Pfund (12 DM) und es hat sich wirklich gelohnt. Obwohl in den hinteren Räumen nur steinerne Gräber aus edlem Marmor waren. Außerdem waren noch andere schöne Räume dort, die schlecht beschreiben kann. Man muß es halt selbst gesehen haben.

Nach diesem langersehnten Besuch bin ich über den Deans Yard, um am Victoria Tower vom Parlament entlang zu spazieren. Von dem Tower hab ich wohl eines der schönsten Bilder gemacht - der blaue Himmel, der Victoria Tower und die Sonne haben es mir nicht schwer gemacht.

Ich bin dann am Embankment - also am Flußufer Richtung Charing Cross - gegangen. Von dort bin ich nach Holborn gefahren, um durch das juristische Viertel zu marschieren. Erst über Lincoln Inn Fields (dort hatte ich es mir schöner vorgestellt), dann zur Fleet Street am Gericht vorbei, weiter zur St. Pauls Cathedral. Auf der Fleet Street war ich beim ersten Besuch an einem Sonntag morgen um ca. 9 Uhr. Um diese Zeit waren bekanntelich nur ein paar Leute vom englischen Fernsehen und sonst kaum Autos dort.

Jetzt aber war es Donnerstag Mittag gegen 14 Uhr, so dass ich nicht schlecht staunte, als Straße und Fußwege brechend voll waren. Vor dem Gericht hat sogar eine Gruppe demonstriert. Nach einer Weile auf der Fleet Street kam ich zum Ludgate Circus, von da bin ich auf der gleichen Straße (jetzt Ludgate Hill) zur St. Pauls Cathedral gegangen.

Ich war schon mächtig gespannt auf den Innenraum und natürlich auf den Eintrittspreis. Als ich reinkam, sah ich gleich die Kasse, an der ich mir überlegen mußte, ob ich nur die Kathedrale (4 Pfund) oder auch die Galleries (6 Pfund) sehen wollte. (Was sind die Galleries ?) Ich ließ mich einfach überraschen und kaufte die Galleries dazu. Wenn ich schonmal hier bin...

Erst hab ich mir die prächtig schöne Kathedrale angesehen. An einer Stelle stand jemand, der einer Reisegruppe erzählte, dass sich die Galleries oben befinden und dass man noch nach draußen gehen kann - es wären wohl so 670 Stufen bis ganz nach oben. Als ich das - wirklich rein zufällig - hörte, wußte ich sofort, dass ich mit meiner Eintrittskarte auch berechtigt bin, auf die Aussichtsplattform zu gehen. So machte ich mich auf, hunderte von Stufen nach oben zu steigen, um erst im Inneren der Kuppel in der Whispering Gallerie zu sein.

Von oben konnte ich aus schwindelerregender Höhe den Leuten auf den Kopf spucken. Mein einziges Ziel war die Aussichtsplattform, so bin ich dann nochmal hunderte von Stufen hochgeklettert und war endlich über London.

Es war ja erst mein zweites Mal in London. Ich hatte die Stadt, außer aus dem Flieger, noch nicht von oben gesehen. Und vor dieser Reise hatte ich mir geschworen, mir einen hohen Turm dafür auszusuchen.... Deshalb war ich ganz aus dem Häuschen, als ich das erste Mal auf der St. Pauls Cathedral war.

Jetzt hatte ich also - ohne es vorher geplant zu haben - eine Karte gekauft, die mich berechtigt, auf die Stone Gallerie zu gehen. Ich konnte mein Glück kaum fassen und knippste fast 30 Bilder. Ich überlegte, ob ich nicht noch etwas höher hinaus konnte, ich sah nämlich auch jemanden eine Treppe herunter kommen.

Doch zwischendurch kam mir der geniale Einfall, mit meinem Feldstecher die Tower Bridge ausfindig zu machen. So stand ich minutenlang überglücklich am Geländer und starrte auf die Tower Bridge. Ich hatte einfach nicht mehr daran gedacht, noch weiter nach oben zu gehen (auch entdeckte ich irgendwie den Weg nach oben nicht).

Ich entschied mich jedenfalls, wieder nach unten zu gehen (das war mein Fehler), denn 1. hatte ich schon zu viele Bilder gemacht und 2. sah das Wetter nicht so gut aus und 3. war es Zeit, ins Hotel zurückzukehren. 4. hab ich mir eingeredet, sowieso nicht bis ganz oben zu dürfen.

Unten angekommen, überlegte ich, ob ich doch nochmal nach oben sehen sollte.... um festzustellen, ob ich jemanden entdecke. Erst dachte ich, dass es besser wäre, nicht nach oben zu schauen, da ich mich sonst wahnsinnig ärgern würde. Tja, als ich zweimal hochgesehen habe, hab ich tatsächliche ein paar Menschen, die jetzt eine noch bessere Aussicht hatten als ich. Ich ärgerte mich schon etwas, aber ich konnte ja froh sein, überhaupt so hoch hinaus gekommen zu sein.

Danach bin ich ins Hotel zurückgefahren und hab mich erstmal ausgeruht, mich mit den Eigenschaften des Fernseher vertraut gemacht und alle Einkäufe ausgepackt.

Für den nächsten Tag (Freitag 31.10.1997) hatte ich mir die Docklands vorgenommen.

Die Docklands waren früher die Hafenanlagen, die heute regelrecht zugebaut sind mit modernen Bürogebäuden und diversen Hochhäusern. Ich kannte die Gegend aus der Dokumentation  Architektur der Jahrtausendwende.

Canary Wharf erreicht man direkt über die fahrerlose Docklands Light Railway - DLR. Ich hatte den ganzen Tag dafür eingeplant. Tatsächlich aber bin ich gegen 8.30 Uhr an der Tower Bridge gewesen, um zum ersten Mal seit viel zu langer Zeit über die Brücke zu gehen. Auf der rechten Seite kam ich am Eingang in die Brücke vorbei - ich sah leider keine Öffnungszeiten - immerhin waren noch keine Touris dort. so dass ich getrost weiter zur Butlers Wharf und zur Tower Bridge Piazza gehen konnte.

Auf dem Piazza ruhte ich mich einige Zeit aus und wechselte den Film, dann bin ich noch ein kleines Stückchen an der Themse entlang gegangen. Auf dem Rückweg hab ich erstmal ganz genau den Eingang der Tower Bridge überprüft und endlich die Öffnungszeiten entdeckt. Ich mußte also noch eine halbe Stunde warten, um das Innere der Brücke erkunden zu dürfen.

Ich entschied mich, auf einer Bank am Tower zu warten. Dort war es wirklich schön - so ganz ohne Touristen (offensichtlich öffnete der Tower auch erst um 10 Uhr).  Nach ein paar Minuten bin ich aufgestanden und ziellos durch die Gegend marschiert. Die Zeit ging schnell rum und endlich konnte ich die Brücke besichtigen.

Der eigentliche Grund für die Besichtigung war mein Interesse an den Fußgängerbrücken - zwischen den beiden Türmen. Ich zahlte artig die 5.70 Pfund (16 - 18 DM), als mich kurz darauf eine Frau fragte, welche Sprache ich spreche. Sie drückte mir ein Plastikteil in die Hand, dass ich mir ans Ohr halten sollte, damit ich wissenswerte Dinge über die Brücke erfahre.

Ich war mal wieder fast die Erste vorm Fahrstuhl....Am Eingang hatte man meine Tasche mit diesem elektronischen Stab überprüft. Als ob ich so gefährlich aussehe.... Im Fahrstuhl wies uns jemand an, im nächsten Stockwerk auszusteigen und auf die Bänke zu setzen. Ich dachte nur: Jetzt muß ich auch noch son Touristenquatsch mitmachen ! Verschont mich bitte ! Ich hatte wirklich nicht die Lust, mich an jeder Ecke hinzusetzen und Filmchen über den Bau und die Geschichte der Brücke zu sehen.  Wenn ich mich recht erinnere, waren es insgesamt 4 Filme in 4 verschiedenen Räumen.

Nach dem 3. Film dachte ich: Ich will jetzt sofort auf die Fußgängerbrücke ! Nach einer halben Ewigkeiten wurden wir dann endlich losgelassen. Auf den zwei Gängen über der Themse waren an einigen Stellen auf dem Boden kleine Treppchen aufgestellt, von denen man noch ein bisschen besser sehen konnte. Übrigens war alles verglast, so dass ich mich wunderte, warum an einigen Stellen ein Schild hing mit dem Hinweis für Fotografen: Aussichtsfenster oder Fenster zum Fotografieren. 

An den Innenseiten der jeweiligen Gänge befanden sich viele alte Bilder und Texte, die nochmal den Bau und die Geschichte der Brücke dokumentierten. Vielleicht für die Leute, die während der Filme nicht aufgepasst haben.....

Im anderen Turm konnte ich auf den zweiten Gang hinaustreten und jetzt kam mir die Erleuchtung. Eine Frau hatte mich wohl beobachtet und zeigte mir, dass man diese Fenster unter den Hinweisschildern öffnen konnte, um Fotos ohne Fensterglas zu machen.

Nach fast einer Stunde in der Brücke verspürte ich Hunger (es war gegen 11 Uhr), so dass ich der Anweisung des kleinen Prospekte nicht mehr Folge leistete. Dort stand nämlich, dass man nach Verlassen des Fahrstuhls dem blauen Faden auf dem Fußweg folgen sollte, um am Ende die bestimmt eindrucksvolle Hebemechanik im Maschinenraum zu bewundern.

Ich hatte mich schon in der Brücke davon überzeugen können: Nach einem wohl etwas längeren Aufenthalt in den Aussichtsgängen, bin ich irgendwo die Treppen heruntergegangen. Plötzlich stand dort ein Mann, der sich für mich freute, weil wohl gerade in einem schon abgedunkeltem Raum ein Film angefangen hatte. Bevor ich ein Wort der Ablehnung hervorbringen konnte, wurde ich auch schon in den Raum hineingeschoben, in dem ich nichts und niemanden sehen konnte, außer der großen Leinwand. Ich wußte nicht, wieviele Leute hier drin waren oder ob ich jemanden vor der Nase stand. Ich konnte auch keine Wände erkennen, so daß ich erstmal nur mitten im Raum stand.

Als endlich das Licht anging und der Film vorüber war, bewegte sich plötzlich die Decke über mir. Ich war ganz schön schockiert und überrascht ! Ich war jedenfalls froh, endlich aus dem Fahrstuhl heraus auf der Straße zu stehen und die frische Luft zu inhalieren.

Jetzt zog es mich zur Hot-Dog-Bude am Tower, an der ich mir einen Hot-Dog mit echten Frankfurtern und eine Flasche Wasser kaufte. Auf einer Bank in der Sonne zwischen den jetzt mehr gewordenen Touristen verzehrte ich ihn rasch. Mir war klar, dass ich noch mindestens drei Filme brauchte, denn mein letzter ging dem Ende zu und was nützt es, in London zu sein, wenn man nicht fotografieren kann.

In einem leicht schicken Souvenierladen direkt am Tower, wo es auch jede Menge Bücher gab, hatte ich schon vor der Besichtigung der Tower Bridge Filme gesehen - die wirklich zu teuer waren. Für einen Film mit 36 Bildern wollten die sage und schreibe 5.99 Pfund haben - also 18 DM. Ich mußte mir also einen anderen Laden suchen und hoffte, schnell einen zu finden, bevor ich mich auf den Weg in die Docklands machte.

Nicht weit entfernt sah ich auch ein Angebot, dass zwar immer noch teurer als zu Hause ist, aber immerhin erschwinglich. Für drei 36er Filme bezahlte ich dann 10.40 Pfund (30 DM). Ich war froh und glücklich, nicht aufs Fotografieren verzichten zu müssen und schlurfte Richtung Docklands Light Railway.

Die Station Tower Gateway war die Endstation der DLR, die zum Glück nicht weit weg war. An der Station kaufte ich mir ein Ticket am Automaten, wartete auf die nächste Bahn und überlegte, an welcher Station ich aussteigen wollte. Ich wählte die Station Canary Wharf, die am interessantesten aussah, denn ich wählte erst, als ich schon an der Station angekommen bin.

Und tatsächlich war die Station überdacht mit einem riesigen Glasdach und roten Strebepfeilern. In der Fernseh-Dokumentation Architektur der Jahrtausendwende wurde diese Gegend als Geisterstadt bezeichnet. Ich war also gespannt, wie bevölkert die Straßen und Plätze hier wirklich sind.

Wie sich herausstellte, waren sehr wenig Leute hier und noch weniger Touris ! Weit ab vom Touristenrummel und den bekannten Sehenswürdigkeiten herrschte hier irgendwie eine andere Atmosphäre. In dieser modernen Umgebung war ich zum ersten Mal und ich mußte mich selbst daran erinnern, dass das auch noch zu London gehört.

Über meinen genauen Weg weiß ich eigentlich nicht mehr sehr viel, da ich kaum auf den Stadtplan sah - hier konnte man sich nicht verlaufen. Heute weiß ich, dass ich noch etwas länger hätte rumlaufen sollen - aber in dem Augenblick wollte ich noch in eine weitere mir unbekannte Gegend, so dass ich nach einer Stunde Aufenthalt wieder zurück fuhr. Ein Grund mehr, noch einmal nach London zu kommen.

Ich kam nach kurzer Zeit wieder an der Station Tower Gateway an und ging zur U-Bahn Station Tower Hill. Von dort fuhr ich dann zwei Stationen bis zur Liverpool Street. Aus der genannten Dokumentation kannte ich auch die Gegend um den Liverpool Bahnhof - nämlich Broadgate. Schnell hatte ich den Broadgate Circle gefunden, wo man sich eigentlich ganz gut ausruhen können soll.

Zu diesem kaufte ich vorher im Liverpool Bahnhof ein Baguette mit Käse, das ich auf dem Platz in aller Ruhe verzehren wollte.

....Fortsetzung folgt.